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BERNER Tipp Bundesliga Tippspiel für BERNER.
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Zur Reportage von Steffen Simon am 22.10. erreichte uns folgender Beitrag:
Gästebeitrag: Kommentator, bitte gehen Sie!Sehr geehrte Damen und Herren, liebe GEZ, bislang war ich tatsächlich der Meinung, dass die Bundesliga bei der Sportschau bestens aufgehoben sei und dachte, die Tiefen der öffentlich-rechtlichen Sportberichterstattung würden von keinem gründlicher ausgelotet als vom unerträglich selbstgefälligen, stets oberflächlich und häufig falsch informierten, nie um eine dämlich-voyeuristische Frage verlegenen Sportsfreund Poschmann vom ZDF. Kurzum, ich dachte, dass meine Rundfunkgebühren alles in allem nicht so schlecht investiert seien. Bis gestern. Unterschwellig war sie mir schon häufiger aufgefallen, diese mit unqualifizierten Bemerkungen überfrachtete, durch eine nervtötende Stimme und Satzmelodie gebrandmarkte Kommentierweise, die es nicht nur unmöglich macht, in die Riege der mit höchsten Kommentatorenweihen dekorierten Altmeister wie Werner Hansch oder Manni Breuckmann aufzusteigen, sondern schlicht und ergreifend eine auch nur halbwegs solide Berichterstattung verhindert. Denn anstatt das durch die bewegten Bilder für den geneigten Zuschauer offenbare Geschehen mit unaufdringlichen, geboten emotionalen, gerne erheiternden aber in jedem Falle sachkundigen Einwürfen zu flankieren, gerät der Kommentar hier zwangsläufig zu einem Störgeräusch vergleichbar mit dem Rauschen und Knacken bei einem zu schwachen Radioempfang. Es fehlen schlichtweg die Grundvoraussetzungen für die Ausübung des Kommentatorenberufs, ganz so, wie sie Reiner Calmund fürs Balletttanzen fehlen. Diese bislang nur latent vorhandene Erkenntnis überkam mich gestern mit der Wucht einer Abrissbirne in Gestalt Ihres Beitrags zum Spiel BVB gegen den FC. Herr Steffen Simon hat hierbei das Kunststück vollbracht, meine aufgrund entsprechender Sympathieverteilung aufgekommene maßlose Verärgerung über das Spielgeschehen gänzlich auf seinen Kommentar zu lenken, was angesichts des diesmal besonders prunkvollen Kölner Offenbarungseids nun wahrlich nicht einfach war. Wähnte man sich bei ARD und ZDF gemeinhin noch in einem Refugium, in dem man sich nicht gänzlich der modernen Hatz nach Superlativen à la Jahrhundertsommer, Jahrtausendflut, Supertalent und anderen größtmöglichen Blamagen hingibt, so wurde man gestern von Herrn Simon schonungslos aus dieser Träumerei gerissen. Einmal in Redeeifer geraten, war er sich nicht zu schade, die Begegnung angesichts der zugegebenermaßen recht dünn gesäten Kölner Chancen flugs zum „einseitigsten Spiel der Bundesligageschichte“ zu erklären. Aus welchen Gründen z.B. das 12:0 von Gladbach gegen eben jenen BVB aus der Saison 77/78 nicht für diesen Titel in Frage kommt, wird wohl Herrn Simons Geheimnis bleiben. Man darf aber davon ausgehen, dass ihm als Sportschau-Redaktionsleiter dieses denkwürdige Spiel durchaus geläufig ist und er hier vielmehr den Verlockungen des Superlativismus erlegen war. So ein einseitigstes Spiel der Bundesligageschichte heute macht doch viel mehr her als das einseitigste Spiel der Bundesligageschichte vor mehr als 33 Jahren, als die Haare noch überall zum Wildwuchs freigegeben waren und die Hosen Schlag hatten. Getreu dem Motto: „Und wie war dein Tag, Schatz?“ „Och, ich hab’ zuerst die Redaktionssitzung geleitet und dann habe ich das einseitigste Spiel der mehr als 48jährigen Bundesligageschichte kommentiert.“ „Ohhh, toll!“ So weit, so schlecht. Der inhaltlich stümperhafte Kommentar wurde allerdings erst durch die bizarre Form der Schilderung zum beängstigenden Gesamtkunstwerk vollendet. Herr Simon zelebrierte die, ähm, nun, sagen wir, eine der wenigen Kölner Chancen mit einem Spannungsbogen, wie es nur die ganz großen Dramaturgen vermögen. Dabei steuerte er unaufhaltsam dem Klimax entgegen und offenbarte dem schutzlosen Zuhörer seine zitternde Erregung, während sich seine Stimme mehrfach überschlug. So saß man also dem Ende des Beitrags entgegenfiebernd vorm Bildschirm; die Finger fest ins Sitzmobiliar gekrallt, halb vor Wut, halb vor Sorge, Herr Simon könnte auf seinem zügellosen Trip womöglich nicht alle Körperflüssigkeiten bei sich behalten. Hoffnung spendete alleine die Gewissheit, dass der Schlusspfiff einer Erlösung gleichkommen würde, ähnlich wie das Bersten der Scheiben bei einem langgezogenen, spitzen Schrei oder der erlösende Knall nach einem ewig währenden Reifenquietschen. Wieder halbwegs erholt von dieser Tortur wurde mir schlagartig klar, dass ich dieses Grauen auch noch mit finanziere, gerade so wie man aus freien Stücken und bei klarem Verstand Eintritt für eine Geisterbahn bezahlt. Im vorliegenden Fall erscheint mir das Vergnügen allerdings äußerst fragwürdig, so dass ich eine flehende Bitte an Sie richte: Ersparen Sie doch künftig dem Zuschauer die Ergüsse von Herrn Simon; es wird sich doch eine adäquate Aufgabe finden lassen, bei der kein Mikro mit im Spiel ist und man seiner Frau trotzdem von heldenhaften Taten berichten kann. Um meiner Bitte ein wenig Nachdruck zu verleihen und die Konsequenzen für den Fall aufzuzeigen, dass Sie sich nicht bemüßigt fühlen sollten, künftig eine dem öffentlich-rechtlichen Anspruch genügende, seriöse und qualitativ hochwertige Sportberichterstattung anzubieten, möchte ich dem Anlass entsprechend einen der von Herrn Simon so geliebten Superlative bemühen. In diesem Fall würde ich also die brutalst mögliche Konsequenz der Bundesligageschichte ziehen: Meinen Fernseher rausschmeißen und Ihnen meine Rundfunkgebühren entziehen. In diesem Sinne, mit sportlichen Grüßen J. Schmidt GEZ Kd.-Nr. 10877xxxx
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Gebolzt wird überall. Wie hier am Strand von Zanzibar. Im Hintergrund ein Boot mit der Aufschrift "Hakkuna Matata", Swaheli für "kein Problem". Dem dortigen Lebensmotto ;-)
Der Pizzabäcker am "Zanzibar-Pizza"-Stand überraschte mich dann aber doch mit einem lupenreinen "Lu-Lu-Lu. Lukas Podolski"-Sprechchor als er hörte, dass ich Deutscher bin. König Poldi überall .-)
Reise in die VergangenheitStell Dir vor, das Idol Deiner Fussballjugend sei Matthias Herget gewesen. All die Jahre auf dem Fussballplatz versucht man, seine Freistoesse und sein Stellungsspiel zu imitieren, sich eine Scheibe von seiner Spielübersicht abzuschauen. Mit - wie es bei uns Amateurspielern nun leider mal der Fall ist - eingeschränktem Erfolg. Und so reicht es dann halt bei uns nicht für Profifussball und Nationalmannschaft. Sondern nur für die Bewunderung der Stars. Und dann - viele Jahre später - bleibt die verblassende Erinnerung an diese Titanen des Fussballs.
Auf unseren Sportsfreund Guido trifft genau das zu. Ein leidenschaftlicher Fussballspieler und -fan mit grossem Ehrgeiz und grossem Sportsgeist. Ein echter BERNER eben. Und so macht er nichtsahnend Erholungsurlaub in einem griechischen Robinsonclub auf der schönen Insel Kos. Und glaubt, seinen Augen nicht zu trauen: Matthias Herget, Thomas Stratos und Frank Mill in trauter Eintracht ihrer Leidenschaft fröhnend: Fussballschule für die Kids. Diese einmalige Gelegenheit liess Guido sich nicht entgehen: Nicht nur Fotos wurden geschossen, sondern vor allem die Fussballstiefel für ein Kräftemessen geschnürt - und ausgiebig über die grossen alten Zeiten gefachsimpelt. Das kam auch bei den Ex-Profis prima an. Und die haben den vor Ehrgeiz und Fitness strotzenden jungen Animateuren als Herausfordererteam auch nach all den Jahren noch gezeigt, wo der Frosch die Locken hat. Die Spiele waren zwar extrem einseitig, aber ungemein unterhaltsam. Und beide Seiten haben sich riesig gefreut über die Reise in die Vergangenheit. Denn unsere Idole erkennt nicht jeder noch sofort auf den ersten Blick. Da braucht es schon die Fans aus der gleichen Generation. Ein Zeitsprung in das hier und jetzt. Exclusiv im Berner Block :-) 
Willkommen im BERNER-BlockBERNER-Block ist die Plattform für alle Fans, denen der oberflächliche Fussball-Small Talk nicht ausreicht. Hier können wir uns austauschen über Foren oder Redaktionsbeiträge, in denen wir uns unsere Meinung mitteilen oder die Meinung anderer fair kommentieren. Wir wollen damit ein Stück der guten alten Bolzplatz-Kultur zurückholen, in der das Können mehr zählte als das Originaltrikot des FC Bayern. Mehr Informationen zum BERNER-Block >>
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